St. Bernharduskirche

Kirchen

12. St. Bernharduskirche

Die älteste, bereits 1207 urkundlich erwähnte Pfarrkirche Rastatts mit hochgotischem Chor. Durch die Kriegswirren des 17. Jahrhunderts wurde die Kirche stark beschädigt und baufällig. 1771 wurde sie nach einer Umgestaltung und Erneuerung dem Seligen Markgrafen Bernhard von Baden geweiht und bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts als Friedhofskapelle genutzt. Die Bernharduskirche dient heute noch als Gotteshaus.

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Die St. Bernharduskirche wurde von den Menschen in Rastatt auf einer Anhöhe erbaut. Das war notwendig, weil das Hochwasser der Murg bei starkem Regen oder nach der Schneeschmelze im Schwarzwald immer wieder Häuser, Felder und Wiesen überflutete. Die Kirche war lange Zeit das einzige Gotteshaus der Stadt. Als Rastatt zur Residenzstadt wurde, war die Kirche viel zu klein geworden. Deshalb wurde vom Markgrafen Ludwig Wilhelm der Grundstein für eine größere Pfarrkirche gelegt.

Zur Bernhardus Kirche gehörte auch ein Friedhof. Jeder Tote bekam ein eigenes Grab. Wenn Menschen wichtig oder berühmt waren, schrieb man das auf den Grabstein. Solche Grabsteine findet ihr an der St. Bernharduskirche.

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