Museumstor

Historische Tore

18. Museumstor

Das Museumstor entstand um 1705 und trennte den Schlosspark von der bürgerlichen Stadt. Ursprünglich sollte in diesem Schlossbereich ein „Museum“ für die Türkenbeute des Markgrafen Ludwig Wilhelm eingerichtet werden. Vor dem Museumstor steht ein Brunnen des Bildhauers Jürgen Goertz.

Kinder entdecken Rastatt:

Am Museumstor, dem Eingang zum Schlossgarten, gab es ein großes eisernes Gitter und vielleicht sogar eine Torwache. Wer nicht wichtig war, durfte den Schlossgarten nicht betreten. Auch die Pagodenburg gehörte zum Schlossgarten, was zeigt, dass alles viel größer war als heute. Durch die Fenstergitter des Museumstores konnten die neugierigen Bürger von Rastatt einen Blick in den Barockgarten und auf die Hofdamen und Kavaliere werfen.

Die Schlosswache des Markgrafen regelte den Zugang zum Schloss. Nur geladene Besucher durften den Schlossbezirk betreten. Es kam öfter vor, dass sich nachts Fremde dem Schloss näherten. Sie wollten wohl feststellen, wie das Schloss bewacht wurde. Das waren wichtige Informationen für den Feind, der nur ein paar Kilometer weiter seine Grenzfestung hatte. Ludwig die Stadtmaus kann euch über ein Abenteuer mit einem französischen Spion berichten.

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